| LANDEI SELBSTVERLAG Inh. Wilhelm Leonards |

Businessplan Existenzphilosoph Eine politische Novelle von Wilhelm Peter Leonards Landei Selbstverlag |
Werkaufbau/Gliederung 1. Prolog 2. Über Denk und die Entdeckung des Philosophseins 3. Das Anschreiben 4. Der Plan
4.2. Der politische Hintergrund
4.2.2. Über die Idee des konstruktiven suizidalen Politikers 4.2.3. Wie nötigend die philosophische Nötigung wirklich ist
4.3.2. Über die Unvernunft einer neoliberalen Schocktherapie 4.3.3. Über die Demokratie in Amerika 4.3.4. Der Weg ist das Ziel
4.4.2. Das Bücherschreiben 4.4.3. Das Angestelltendasein 4.4.4. Der (Sozialhilfe-)Bettler 4.4.5. Der philosophische Unternehmer
4.5.2. Die Machbarkeit 4.5.3. Die Finanzierung
6. Rückmeldung 7. Nichts ist unmöglich 8. Noahdenkt.com 9. Verlegen 10. Das Erscheinen 11. Über die Zukunft 12. Anhang
12.2. Denk über Unternehmens- und Kursentwicklungen 12.3. Denk über die Philosophie des Investmentgeschäfts 12.4. Denk zur politischen Kultur in Deutschland und der Welt 12.5. Denk über das Philosophsein, die Hoffnung und das Leben |
| Leseprobe aus "Businessplan Existenzphilosoph" (Auszug aus dem Prolog) "1. Prolog Sicher hätte ich, Bernhard Thomas, mich nie dazu durch gerungen, diese Zeilen aufs Papier zu bringen, wenn mein Freund, der Philosoph Albert Denkwart, bereit gewesen wäre, sich selbst als Buchautor zu äußern. Denkwart aber, den ich seit unserer Jugend nur Denk zu nennen pflegte, war der Ansicht, dass die Zeiten vorbei seien, in denen ein Philosoph noch ein Schreibender sein könne. Denn in einer Gesellschaft, in der fortwährend getalkt, geworben und berichtet werde, da könne es eben nicht mehr die Aufgabe der Philosophie sein, sich auch noch am Veröffentlichungskarussell beteiligen zu wollen. Denn zu sehr sei das Publikum bereits heute von anderen belästigt worden, als dass es sich eine Philosophie jetzt noch würde erlauben können, dieses ebenso zu tun. Nun konnte ich natürlich verstehen, wie man in unserer Zeit zu dieser Auffassung kommen konnte. Denn angesichts der Flut an Publikationen, die sich tagtäglich über den Markt ergießt, ist es ja in der Tat kaum möglich, darin für sich eine Aufmerksamkeit zu finden, ohne zuvor mit viel Tamtam für sich geworben zu haben. Dennoch aber meinte ich, dass es einem guten Produkte auch heute noch gelingen müsse, sich alleine aus sich selbst heraus durchzusetzen. Und so fragte ich also meinen Freund, ob das, was ihn bewege, nicht vielmehr eine Frage der Qualität des Schreibens, als eine, des Schreibens an sich sei. Denn sicher, so sagte ich ihm, würde man doch auch in dieser Zeit noch etwas schaffen können, das für sich selber stehen und sich ohne Getue im Markte würde behaupten können. Denk aber glaubte, dass eine solche Qualität im philosophischen Schreiben nicht mehr zu erzielen sei. Denn dazu, um dies zu tun, so sagte er, da würde es eine Öffentlichkeit brauchen, die in einem neuen Werk zunächst die Chance einer Bereicherung sehe. Denn nur, wenn dies der Fall sei, dann würde sich der Geist einer philosophischen Botschaft auch entfalten können. Und so würde diese in diesem Falle tatsächlich auch vermitteln können. In allen anderen Fällen aber, wo jede Neuveröffentlichung vom Publikum zunächst als eine Last empfunden werde, die nun noch abgearbeitet werden müsse, da werde eine geschriebene Philosophie niemanden mehr für sich bewegen können. Denn zu sehr werde sich die Aufmerksamkeit nun auf die in ihr notgedrungen enthaltenen Widersprüche und Mängel richten müssen, als dass sie sich jetzt noch wird behaupten können. .." |
| weitere Stilproben: Klicken Sie auf www.noahdenkt.com, und lesen Sie die Artikel, die hier veröffentlicht sind. |
| Über den Autor: Wilhelm Peter Leonards wurde 1959 geboren. Er studierte Politik und Soziologie in Bonn und arbeitete viele Jahre im Bereich der internationalen Wirtschaftsförderung. Im "Businessplan Existenzphilosoph" reflektiert er die Erfahrungen, die er im Angestelltsein, im Umgang mit unterschiedlichen Kulturen und in der Realität des Finanzkapitalismus gemacht hat. |